Synode: Wichtiges Zeichen gesetzt

Bericht aus der Sitzung vom 14. April 2016 der Synode der Römisch-katholischen Körperschaft im Kanton Zürich.

Eine klare Mehrheit der Synodalen bewilligte eine Viertelmillion Franken für den Soforthilfefonds für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. «Obwohl nicht direkt angesprochen, will die Katholische Kirche im Kanton Zürich als Teil des Systems mit dieser Spende Verantwortung übernehmen», betonte Sy- nodalrätin Ruth Thalmann. Die Finanzkommission (FK) hatte den Antrag vor allem auf Grund des budgetierten Defizits für 2016 zur Ablehnung empfohlen.

Die FK setzte sich hingegen bei der Umwidmung der Liegenschaft Birmensdorferstrasse 48 bis 52 vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen durch. Der Synodalrat wollte die Liegenschaft im Baurecht an eine kirchennahe Stiftung abgeben, die auf dem Areal einen Neubau realisieren würde. Das Parlament folgte der FK, die sich aus strategischen und finanziellen Überlegungen gegen diese Umwidmung gewehrt hatte.

Der Antrag, die Dominikanerinnen des Klosters Ilanz bei der Realisierung eines Kleinkraftwerks finanziell zu unterstützen, wurde knapp abgelehnt.

Angenommen wurde jedoch der Antrag, an die Sanierung des Lassalle-Hauses in Bad Schönbrunn 100 000 Franken beizutragen. Dies vor allem als Ausdruck der Verbundenheit mit den Jesuiten und ihrem Zentrum für Spiritualität, Dialog und Verantwortung, stammen doch rund ein Drittel aller Gäste aus dem Kanton Zürich.

Text: Pia Stadler