Nacht der Kirchen

Zum ersten Mal laden alle vier Kirchen entlang der Wehntalerstrasse in Zürich am 18. Juni zu einer ökumenischen «Nacht der Kirchen» ein.

Gestartet wird der Nachtanlass in der reformierten Matthäus-Kirche um 19.30 Uhr. Die Besucher können dort im Kirchenraum ankommen und zur Ruhe finden. Gemeinsam lässt man sich auf die Stille und die eigenen Gedanken ein. Danach begibt sich die Gruppe der Besucher weiter zur katholischen Kirche Allerheiligen. Im Zentrum dieser zweiten Station steht das Wort. Meditationstexte und Gebete, aber auch Bildbetrachtungen regen zum Nachdenken an und sollen so Nahrung für die Seele bieten. Orgelklänge begleiten die Gedanken.

In der reformierten Kirche Glaubten steht ab 22 Uhr der Gesang im Mittelpunkt. Die Besucher sind eingeladen, mit Gesang und Gebeten aus Taizé in eine Atmosphäre der Ruhe und der Sammlung einzutauchen. Um 23 Uhr findet in der katholischen Kirche St. Katharina der Abschluss statt. Hier kann man sich salben und segnen lassen. Ein gemeinsamer Imbiss auf dem Kirchenplatz bildet den Abschluss dieser «Nacht der Kirchen» entlang der Wehntalerstrasse.

«Dass an einer Strasse gleich vier Kirchen stehen, hat uns inspiriert, gemeinsam von Kirche zu Kirche etwas anzubieten», sagt Ruth Ledergerber vom Organisationskomitee. «Normalerweise arbeiten St. Katharina und Glaubten ökumenisch zusammen, oder Allerheiligen mit Matthäus. Jetzt machen zum ersten Mal alle vier Kirchen gemeinsam etwas.» Alle seien mit viel Begeisterung an den Vorbereitungen beteiligt.

Text: Beatrix Ledergerber-Baumer