Ristretto mit Raphael Meyer

Auf einen Ristretto mit Raphael Meyer, Synodalrat mit dem Ressort «Personal».

Warum wird ein junger Rechtsanwalt Synodalrat?
Glaube und Kirche nehmen einen wichtigen Platz in meinem Leben ein. Das Interesse am dualistischen System spielt natürlich auch eine Rolle. Für den Synodalrat bin ich angefragt worden, dass ich dann gewählt wurde, empfinde ich als grosser Vertrauensbeweis, denn viel Erfahrung in kirchlichen Ämtern konnte ich nicht vorweisen. Als «Quereinsteiger» kann ich nun aber unbelastet eine neue Sichtweise einbringen, was auch eine Bereicherung ist.

Was gefällt Ihnen am Job?
Als Ressortleiter Personal habe ich indirekt mit allen Ressorts zu tun. Das kommt besonders bei der Arbeit im Personalausschuss zum Ausdruck, wo ich mit dem Generalvikar und dem Generalsekretär Personalgeschäfte aus Körperschaft, Generalvikariat und Kirchgemeinden beurteile.

Was möchten Sie erreichen?
Die Kirche soll eine moderne, familienfreundliche und attraktive Arbeit- geberin sein. Mein Ziel ist, die besten Voraussetzungen zur Entfaltung des kirchlichen Lebens zu schaffen. Dazu sollen wir auch gute Mitarbeiter gewinnen können.

Was machen Sie in der Freizeit? 
Joggen und wandern, ich bin ein Bewegungsmensch. Auch lese ich gerne. Mit der Geburt unseres kleinen Sohnes hat sich vieles geändert. Es ist mir wichtig, so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie verbringen zu können.

Text: Beatrix Ledergerber-Baumer

Angebot laufend

Raphael Meyer (33) ist seit Sommer 2015 Synodalrat und leitet das Ressort Personal. Er ist verheiratet, Vater eines sechs Monate alten Buben und führt als Rechtsanwalt eine Kanzlei in Zürich.

Foto: Christoph Wider