Ristretto: André Füglister

Auf einen Ristretto mit André Füglister, ­Synodalrat mit dem Ressort Bildung.

Sie waren Synodenpräsident, jetzt Synodalrat…
Der Unterschied ist klein, es geht um die gleichen Fragen. Der Synodalrat kann mit Anträgen Themen setzen, jedoch fast kein Geld ausgeben ohne Synodenbeschluss.

Was hat Bildung mit Kirche zu tun?
Historisch ist die Kirche die erste -Bildungsträgerin. Heute ist Bildung wichtig für die Wahrnehmung der -Mitverantwortung in Kirche und Gesellschaft. In der Katechese werden Jugendlichen aus einer christlichen Grundhaltung heraus Entscheidungskriterien vermittelt.

Ihre Aufgabe?
Budgetverantwortung für die Beiträge, welche die Katholische Kirche im Kanton Zürich Bildungsinstitutionen leistet. Bei der Katholischen Schule und der Paulus-Akademie bin ich Mitglied im Stiftungsrat. Für alle bin ich Kontaktperson zum Synodalrat.

Freizeit?
Spannend finde ich Wissenschaftsgeschichte: Bei der Erfindung des Mikroskops wurde dies lateinisch festgehalten. Das Material habe ich so aufbereitet, dass man es im Lateinunterricht bearbeiten, aber ebenso mit den Schülern ein Mikroskop nachbauen kann.

Die Motivation für Ihr Engagement?
Das ist eine Konstante in meinem -Leben: Ich war Ministrant, Jungwacht-Führer, Lektor, Mitglied im Pfarreirat und in der Kirchenpflege, in der Synode… Die Kirche war mir immer wichtig.

Text: Beatrix Ledergerber-Baumer

Angebot laufend

André Füglister war 2011–2015 Präsident der Synode, des Parlaments der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. Als Gymnasiallehrer unterrichtete er Latein, Griechisch, Wirtschaft und Recht sowie Informatik.

Foto: Christoph Wider