Freiwillig engagiert: Feuerwehr

Michael Kolditz, Pastoralassistent in St. Peter und Paul, Winterthur, hat schon als Jugendlicher von der Feuerwehr geträumt.

Schon als Jugendlicher wollte ich zur freiwilligen Feuerwehr gehen. Leider war das damals nicht möglich, weil es keine Jugendfeuerwehr gab. Als diese eingerichtet wurde, war ich zu alt. Als ich in der Schweiz anfing zu arbeiten, überlegte ich mir, mich noch ausserhalb meines kirchlichen Dienstes zu engagieren. Da die Feuerwehr in Hettlingen-Dägerlen Mitglieder suchte, trat ich dieser bei und erfüllte mir damit auch meinen Jugendwunsch.

In Deutschland hatte ich beim Roten Kreuz eine Ausbildung zum Sanitäter absolviert. Das kam mir natürlich in Hettlingen zugute und führte dazu, dass ich bei der Feuerwehr dem Sanitätstrupp angehöre, dessen Leitung ich mittlerweile auch übernommen habe. Als Unteroffizier der Feuerwehr gibt es für mich nicht nur die monatliche Übung, sondern noch einige Kaderübungen zusätzlich pro Jahr, damit wir immer auf einem guten Stand sind und die Einsätze jederzeit gut verrichten können. Für mich gab es im Jahr 2015 verschiedene Einsätze.

An meiner Arbeitsstelle ist dieses Engagement bekannt und wird befürwortet. Es ist klar, dass im Fall eines Einsatzes meine beruflichen Verpflichtungen vorrangig sind. Beide Stellen wissen voneinander, so kann es keine Missverständnisse geben. Eine Besonderheit der Freiwilligen Feuerwehr Hettlingen-Dägerlen ist, dass ich neben meiner Spezialverantwortung auch für alle Einsätze ausgebildet bin, das heisst, ich kann daher auch mit dem Atemschutz direkt am oder im Feuer arbeiten. Ermöglicht meine Dienstzeit in der Pfarrei einen Einsatz nicht, kann ein anderer Kamerad meine Aufgabe gut übernehmen.

Text: Oliver Sittel

Angebot laufend

«Mit dem Beitritt zur Feuerwehr erfüllte ich meinen Jugendwunsch.»
«Mit dem Beitritt zur Feuerwehr erfüllte ich meinen Jugendwunsch.»

Michael Kolditz

Pastoralassistent

St. Peter und Paul, Winterthur