Ristretto: Vera Newec

Auf einen Ristretto mit Vera Newec, Synodalrätin Ressort Jugend- und Spezialseelsorge.

Seit kurzem haben Sie eine eigene Arztpraxis – warum?
Nach 15 Jahren als ärztliche und administrative Leiterin eines Gesundheitszentrums mit 17 Mitarbeitenden, grosser Finanzverantwortung und Liegenschaften wollte ich wieder zurück zu meinem eigentlichen Beruf: Ärztin sein und Zeit haben für die Menschen.

Als Synodalrätin haben Sie wieder leitende Aufgaben…
Probleme erkennen, Lösungen suchen und entscheiden, das mache ich nach wie vor gerne. Wichtig ist, wofür ich arbeite: Rahmenbedingungen für eine gute Seelsorge schaffen, das erfüllt mich mit Freude. Als Ärztin weiss ich, wie wichtig nebst Körper und Geist die Seele ist. Die 30 Prozent Synodalratsarbeit lassen sich gut mit der Praxis verbinden.

Was möchten Sie erreichen?
Das neue Konzept der Jugendseelsorge steht vor der Umsetzung: Die Jugendarbeit in den Pfarreien fördern. In der Spitalseelsorge wird Palliative Care, die Begleitung am Lebensende, immer wichtiger. Insgesamt müssen wir im Hinblick auf die begrenzten finanziellen Ressourcen die Mittel so einsetzen, dass sie den Menschen am besten dienen.

Wie erholen Sie sich?
Lesen, etwas Bewegung, ein Glas Wein mit meinem Mann trinken und an die nächste Ferienreise denken.

Text: Beatrix Ledergerber-Baumer

Angebot laufend

Vera Newec ist Ärztin, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Töchter. Als Synodalrätin betreut sie seit Sommer 2015 die Ressorts Jugend- und Spezialseelsorge.

Foto: Christoph Wider