Ristretto mit Hermann-Josef Hüsgen

Auf einen Ristretto mit Hermann-Josef Hüsgen, Pfarreibeauftragter St. Christophorus Niederhasli, Co-Dekan für Winterthur und seit 2016 Präsident des Seelsorgerates des Kantons Zürich.

Wozu gibt es den Kantonalen Seelsorgerat?
So wie das Seelsorgeteam in einer Pfarrei den Pfarreirat zur Seite hat, so haben der Generalvikar und seine Mitarbeitenden den Seelsorgerat: als Beratungsgremium und inhaltlicher Impulsgeber in Fragen der Pastoral und Seelsorge im Kanton Zürich.

Im Pfarreirat engagieren sich Freiwillige – auch im Seelsorgerat?
Ja, alle kommen in ihrer Freizeit, für vier Plenarversammlungen pro Jahr, dazu Arbeitsgruppen, die sich nach Bedarf treffen, und alle zwei Jahre ein Wochenende in Chur. Viele Mitglieder des Rates sind zugleich in der Kantonalkirche angestellt. Gerne hätten wir mehr Vertreter aus den Pfarreiräten.

Warum?
Der Seelsorgerat berät den Generalvikar, aber er vertritt auch die Pfarreiräte und unterstützt sie. Wir machen speziell für sie jährlich eine Tagung. Deshalb möchte ich mich dafür einsetzen, dass diese Verbindung zu den Pfarreiräten verstärkt wird.

Sie sind schon lange Seelsorgerats-Mitglied…
Als Leiter der Arbeitsgruppe Ökumene und gleichzeitig Präsident der AGCK konnte ich viele ökumenische Kontakte knüpfen. Wir haben z. B. die Broschüre zum gemeinsamen Ostertermin herausgegeben. Das war sehr bereichernd.

Gibt es Zeit für Hobbys?
Gut ist, wenn man seinen Beruf zum Hobby hat! Dazu beschäftige ich mich gerne handwerklich. Wir haben drei erwachsene Kinder, die noch zuhause wohnen, das gibt einen lebhaften Austausch.

Text: Beatrix Ledergerber-Baumer

Angebot laufend

Hermann-Josef Hüsgen war 2008–2016 Präsident der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und ist seit 2016 Präsident des Seelsorgerates des Kantons Zürich.