Interview

Ristretto mit Urs Baur

Der pensionierte Denkmalpfleger Urs Baur ist neuer Präsident des Zentrums christliche Spiritualität in Zürich.

Warum fasziniert Sie das Zentrum christliche Spiritualität?
Urs Baur:
Als Kunsthistoriker interessierten mich schon immer kirchliche Bauten und spirituelle Räume im Städtebau. Als neuer Präsident des Zentrums helfe ich gerne mit, dass es weiterhin gute Angebote christlicher Spiritualität in einer Stadt wie Zürich gibt. Die gute Arbeit von meinem Vorgänger Toni Zimmermann und Sr. Alix Schildknecht möchte ich weiterführen.

Neue Ideen?
Die gut besuchten wöchentlichen meditativen Veranstaltungen sollen natürlich bestehen bleiben. Bei den Referaten achte ich darauf, dass sie unter einem grösseren Thema stehen, wie bereits die Zyklen zu orthodoxen Kirchen, der Reformation oder Bruder Klaus. Zusammen mit der Pfarrei St. Peter und Paul bieten wir neu Texte und Musik jeweils am ersten Montag im Monat über Mittag an, ganz bewusst für ein nicht kirchliches Publikum, z. B. aus der dort angesiedelten Stadtverwaltung.

Tiefpunkte und Highlights?
Ein Tiefpunkt war meine erste Moderation, wo nur vier Personen zum Thema «Spiritualität und Umwelt» kamen. Das Referat von Pfarrer Reto Müller über Josua Bösch war ein Highlight, sowohl inhaltlich wie auch von der Anzahl Besucher her, ebenso der Reformationszyklus.

Ihre Hobbies?
Ich reise gerne, beschäftige mich mit kirchlicher Architektur und halte ab und zu selber einen Vortrag.

Text: Beatrix Ledergerber-Baumer