Ristretto

Willy Bischofberger

Willy Bischofberger ist seit August 2016 Präsident des Schulrates der «Freien Katholischen Schulen
Zürich». Der unter anderem im Grünstrom engagierte Unternehmer hat drei Kinder und ist Präsident der Kirchenpflege Küsnacht.

Warum sind Sie Präsident der Katholischen Schulen?
Ich habe die Kirche positiv erlebt, in Kinderlagern oder am Gymnasium in Appenzell, wo die Kapuziner christliche Werte vorgelebt haben. Das möchte ich zurückgeben. Ich möchte, dass diese Werte auch die nächste Generation prägen.

Was wollen Sie verändern?
Wichtige Neuerungen sind bereits erfolgt: Das Langzeit-Gymnasium, die Mittelschulvorbereitungsklasse und unsere neuen 4.–6. Primarschulklassen laufen gut. Ich versuche, ob es möglich ist, das Schulgeld noch etwas zu senken. Wir werden sehr grosszügig von der Katholischen Synode unterstützt – ich möchte noch weitere Sponsoren finden.

Das Besondere an dieser Schule?
Überdurchschnittlich gute Lehrpersonen! Ich erlebe eine ansteckende Begeisterung für ihr Fach und grosses Wohlwollen im Lehrkörper und gegenüber den Kindern. Trotz weniger Lohn kommen sie zu uns, vielleicht weil sie im Rahmen des Lehrplanes mit grosser Freiheit und Eigenverantwortung unterrichten können. 

Gibt es andere Schulfächer?

Nein, ausser dass bei uns das Fach Religion etwas mehr Raum einnimmt. Im fürs Leben prägenden Teenageralter können sich bei uns junge Menschen mit Fragen des Glaubens auseinandersetzen und christliche Werte kennen und leben lernen – in aller Freiheit.

Text: Beatrix Ledergerber-Baumer

Angebot laufend

Willy Bischofberger,

Präsident des Vereins Freie

Katholische Schulen Zürich

Foto: Christoph Wider