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Handschrift der Seele

Die Seestrasse 228 war das Wohnhaus von C.G. Jung. Heute ist das Haus auch ein Museum.

«Im Jahre 1908 liessen Carl Gustav Jung und seine Gattin Emma Rauschenbach dies Haus an heiter beschaulichem Ort errichten.» Diese Zeilen zieren in lateinischer Sprache das Eingangsportal am markanten Turm des Hauses C. G. Jung in Küsnacht. Auf einen Medaillon aus Stein gemeisselt, begrüssen sie seit April dieses Jahres auch die Öffentlichkeit.

Als das Paar 1907 beschloss, ein eigenes Haus zu bauen, wirkte C. G. Jung als Oberarzt in der «Irrenanstalt Burghölzli». Das geeignete Grundstück fand die junge Familie gemäss der Vorliebe Jungs nahe am Wasser. Mit dem Bezug des herrschaftlichen Wohnsitzes gab Jung die Kliniktätigkeit auf und empfing seine Patienten in seiner Privatpraxis im eigenen Haus. Ein Novum zu damaliger Zeit. So konnte er das Familienleben mit der Arbeit und Forschungstätigkeit ideal verbinden. Emma verstarb 1955, C. G. Jung lebte bis zu seinem Tod 1961 im Küsnachter Haus. Das Anwesen blieb in den Händen der Familie und ist heute eine Stätte der Begegnung mit einem herausragenden Psychoanalytiker.

Text: ps

Angebot laufend

Führungen


Rundgänge durch Repräsentations- und Privaträume, Bibliothek und Studierzimmer.
Dauer: 1 Stunde.

Zeitpunkt und Anmeldung
bitte nur online: www.cgjunghaus.ch › Tickets

Erwachsene: 20.–, Jugendliche und Studenten: 15.– (inkl. Führung)
Kinder unter 12 Jahren gratis.

Museum Haus C. G. Jung
Seestrasse 228
8700 Küsnacht
Telefon 044 910 08 09
info@cgjunghaus.ch
www.cgjunghaus.ch