Zürcher Katholiken unterstützen Projekte

Nothilfe für Ostafrika und den Nahen Osten

Die Zürcher Katholiken unterstützen Projekte von Caritas Schweiz und dem Flüchtlingsdienst der Jesuiten.

Während Ostafrika nebst einem brutalen Krieg seit 2015 unter einer schweren Dürre leidet, ist der Überlebenskampf in Syrien nach sieben Jahren Bürgerkrieg härter denn je. Die Katholische Kirche im Kanton Zürich unterstützt Nothilfe-Projekte von Caritas Schweiz und dem Flüchtlingsdienst der Jesuiten im Südsudan und Somaliland sowie in Syrien und Libanon mit insgesamt 115000 Franken.

In Syrien sind mehr als 11 Millionen Menschen auf der Flucht, etwa die Hälfte davon Kinder. Caritas Schweiz leistet seit 2012 Nothilfe und langfristige Unterstützung im Umfang von mehr als 36 Millionen Franken in Syrien selbst, aber auch in den Nachbarländern Jordanien und Libanon. Caritas hilft lokalen und vertriebenen Familien mit Lebensmitteln und Kleidung, bei der medizinischen Betreuung und verteilt zur Bewältigung des Alltags Hygieneartikel sowie Kochutensilien.

Bereits Ende April hatte der Synodalrat 75 000 Franken für Soforthilfe im Libanon an den Flüchtlingsdienst der Jesuiten bewilligt. Dieser arbeitet seit Jahren in dieser Region und greift mit seinem Projekt «Mental Health and Psychosocial Support in Beirut» eine aktuelle Problematik auf. Vor allem Kinder leiden durch Kriegserlebnisse und häusliche Gewalt unter Traumata.

Eine katastrophale Dürre hält Ostafrika fest im Griff, hat es doch seit zwei Jahren kaum geregnet. Mehr als 26 Millionen Menschen leiden unter einem gravierenden Mangel an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Mit Unterstützung der Glückskette leistet Caritas Schweiz am Horn von Afrika Nothilfe, die bisher insgesamt über 170000 Menschen erreichte. Tätig ist das katholische Hilfswerk dabei auch in der autonomen Region Somaliland im Nordwesten von Somalia und im Südsudan. Im Südsudan leidet die wehrlose Zivilbevölkerung zusätzlich unter einem brutalen Krieg.

Katholisch Zürich unterstützt Caritas Schweiz für ihren Einsatz in Ostafrika und Syrien mit insgesamt 40 000 Franken.


Text: Synodalrat der Katholischen Kirche im Kanton Zürich