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Das Tier, dein Mitmensch

«Menschen und Tiere sind beide Gottes Geschöpfe, ohne Abstufung», sagt Christoph Ammann. Seit zwei Jahren ist der 46-jährige reformierte Pfarrer Präsident des Vereins «Aktion Kirche und Tiere».

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Aus der Region – in Kürze

Die Pfarrei Herz Jesu Oerlikon, Mutterkirche von Zürich Nord, feiert ihr 125-Jahr-Jubiläum. – Die Lehrlingsseelsorge kabel lanciert ein Projekt mit neuen Standorten nahe oder in den Berufsfachschulen. – Theologie 60plus fragt im neuen Kurs nach den Weltreligionen und dem interreligiösen Dialog. – Am 11. November wird «Sakrales Zürich», das neue Buch über die 117 katholischen Kirchen im Kanton Zürich, feierlich vorgestellt.

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Die mühsam wilden Zwanziger

Manchmal habe ich das Gefühl, alles in meinen Zwanzigern erleben zu müssen. Von allen Seiten höre ich, dass ich Dinge ausprobieren und meine jungen Jahre auskosten soll: «Geniess es jetzt, solange du noch kannst!» – Manchmal habe ich darauf aber keine Lust!

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Jenseitsversicherung?

Gerne wollen wir bereits im Griff haben, was erst auf uns zukommt. Deshalb können wir uns hierzulande gegen alles Mögliche versichern. Aber es ist nur bedingt möglich, den Menschen Angst und Leid zu ersparen. Privatleben und Beruf sind immer wieder von quälenden Ungewissheiten geprägt.

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Aus Liebe

In Zürich verbindet eine junge Frau ihre Berufung als professionelle Ballett-Tänzerin mit ihrer Spiritualität. Elizabeth Wisenberg erzählt von der gegenseitigen Befruchtung zweier Leidenschaften.

Georges Lemaître

Georges Lemaître, ein belgischer Priester und Physiker, wurde bekannt für die von ihm entwickelte Urknall-Theorie.

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«Styx»

Als Kammerspiel auf hoher See konfrontiert uns «Styx» mit dem Migrations-Dilemma und zeigt auf, dass Europa die Augen vor der prekären Situation nicht länger verschliessen darf.

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Kirche am Wendepunkt

Für Kardinal Marx stehen angesichts des Missbrauchsskandals der Umgang mit den Opfern im Vordergrund und die Strukturen der katholischen Kirche.

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nachdenklich

Die Nachdenklichen werden im digital-medialen Wettrennen zuverlässig abgehängt. Sie trudeln stets am Ende des Feldes ein, meist lange nach Zielschluss, abseits der öffentlichen Wahrnehmung.

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Worauf warten wir immer noch?

Dieser Beitrag ist erstmals am 17. April 2010 mit dem Titel «Worauf warten wir?» im forum erschienen. Damals reagierten wir auf Enthüllungen von sexuellem Missbrauch durch Kleriker in der Schweiz und in Deutschland. Wir publizieren unseren Kommentar von damals bewusst nochmals in unveränderter Form – er ist erschreckend aktuell geblieben: