Meine Sternstunde

Früh morgens

Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz, erzählt, wie der Start in den Tag gelingt.

Mein Start in den Tag ist oft nicht ganz einfach. Das Dunkel der Nacht hängt nach, Pendenzen und schwierige Situationen drücken auf die Stimmung. Trotzdem schnüre ich meine Turnschuhe. Schon wenn ich die Haustür öffne, umfängt mich frische Morgenluft und versetzt mich in Schwung. Bald jogge ich durch den Wald, lockert sich mit dem Körper auch der Geist.

Ich freue mich über das Mondlicht oder einen Fuchs, spüre den Weg oder den Schnee unter den Füssen. Oft stellen sich Ideen oder Lösungsansätze ein.

Nach einer halben Stunde halte ich bei einer Bank inne. Manchmal erinnert mich ein «Vaterunser» daran, dass die Hoffnung auf Gottes Reich nicht ohne Hunger nach Brot, Schuld und Vergebung und nicht ohne Konfrontation mit dem Bösen zu haben ist. Oder ein Lied klingt nach, oft «Schweige und höre …».

Dann geht’s heimzu. Die Nacht ist vergangen – vor mir liegt ein neuer Tag.

Text: Daniel Kosch

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Ein Licht das mir aufgegangen ist.
Dieses Mal mit…

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Daniel Kosch, Generalsekretär der

Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz