Meine Sternstunde

Zuhören

Tony Styger von der Dargebotene Hand Zürich erzählt, was Mitgefühl bewirken kann.

Alle Welt spricht heute von Kommunikation; alle wollen sich auf allen möglichen Kanälen Gehör verschaffen. Wenn offenbar alle etwas zu sagen oder zu zeigen haben, dann ist ja die Frage berechtigt: Gibt es denn noch Menschen, die wirklich zuhören, ehrlich, unvoreingenommen und einfühlsam?

Ein freiwilliger Mitarbeiter verabschiedete sich vor ein paar Tagen nach 25 Dienst-Jahren von der Dargebotenen Hand. Er sagte mir sinngemäss: «Wenn bei einem Gespräch mit einem mir völlig unbekannten Menschen innerhalb kurzer Zeit das Herz zur Ruhe kommt, der Verstand sich wieder sammelt oder die Erschöpfung Trost erfährt, dann erlebe ich dies wie ein kleines Wunder. Solche Erfahrungen berühren mich. Und sie geben meiner Arbeit bei Tel 143 Bedeutung und Sinn.» Diese Worte haben mich tief beeindruckt. Sie sind eine treffende Beschreibung für das, was Mitgefühl im Gegenüber bewirken kann. 

Wie offen und berührbar begegne ich meinen Mitmenschen im Alltag, zu Hause, bei der Arbeit oder in der Freizeit? Denn der Grundsatz gilt überall: Der Mensch, dem zugehört wird, gehört dazu.

Text: Tony Styger

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Ein Licht, das mir aufgegangen ist.

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Tony Styger, Dargebotene Hand Zürich. Ende 2018 tritt er nach über 17 Jahren als Stellenleiter in den Ruhestand.