Meine Sternstunde

Alltäglicher Festtag

Stephan Schwitter, Bereichsleiter Migrantenseelsorge der Katholischen Kirche im Kanton Zürich, über seine Sternstunde.

Ein kalter Januarabend. Schneeflocken tanzen in der steifen Bise. Das Feuer lodert im Ofen und verbreitet Licht und Wärme in der Stube. Da läutet die Hausglocke. Schon spaziert Enkel Mauro herein, eineinhalb, den blonden Schopf in der Wollkappe, die Nana gestrickt hat, ein schelmisches Grinsen im Gesicht. Er strahlt mich an mit seinen leuchtend blauen Augen.

Hinterher rennt Yuri, mein dreieinhalbjähriger Enkel, mit wehender Strähne in meine ausgestreckten Arme und schreit «Niiini!». Wow – ich packe beide Buben. Es ist Weihnachten und Ostern zugleich. Ich fühle mich im Himmel – im Sternenhimmel. Aller guten Dinge sind drei: Die nächste Sternstunde kommt bestimmt. Dann wird Weihnachten, Ostern und Pfingsten.

Text: Stephan Schwitter

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Ein Licht, das mir aufgegangen ist.
Dieses Mal mit…

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Stephan Schwitter, Bereichsleiter

Migrantenseelsorge der Katholischen Kirche im Kanton Zürich.