Meine Sternstunde

Ganz normal

Simon Spengler, Bereichsleiter Kommunikation und Kultur, erzählt von seiner Suche nach einer Sternstunde.

Leichtfertig hatte ich einen Beitrag über meine Sternstunde zugesagt. «Klar, bis zum Termin fällt mir etwas ein.»

Eine Woche später: Keine Sternstunde auszumachen. Aber es ist noch Zeit. 

Zwei Wochen später, langsam drängt es, noch immer keine Sternstunde. Das Leben läuft wie immer. Ich werde nervös. Aber ich hab noch das Wochenende.

Nun ist das Wochenende vorbei. Grau und verregnet. Ich meist am Computer. Von Sternstunde keine Spur! Aber heute muss ich liefern. Nur was? Fast panisch lasse ich die letzten Wochen Revue passieren. Irgendwas Spezielles muss doch gewesen sein! Und stelle erstaunt fest: Nein, aber es lief gar nicht so schlecht. Stressige Momente wechselten sich ab mit ruhigen. Es gab gute Gespräche und nervige, frohe Begegnungen und traurige. Was das Leben so bringt. Eigentlich darf ich dankbar sein für das Normale. Denn es geht mir ziemlich gut. 

Und damit hat sie geschlagen, meine Sternstunde.

Text: Simon Spengler

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Ein Licht das mir aufgegangen ist.
Dieses Mal mit…

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Simon Spengler
Bereichsleiter Kommunikation und Kultur