Inegüxle

Begehbares Gesamtkunstwerk

Der Pavillon Le Corbusier am Zürichsee ist ein architektonisches Juwel aus Stahl und Glas.

Er wurde auf Initiative von Heidi Weber gebaut. Sie gewann Le Corbusier für das Projekt, erhielt von der Stadt Zürich das Land auf der Blatterwiese für fünfzig Jahre im Baurecht und trieb den Bau trotz Schwierigkeiten voran. So wurde die 1964 begonnene Ausführung des Bauwerks durch den Tod Le Corbusiers 1965 unterbrochen und zur Finalisierung musste ein neues Projektteam aufgestellt werden. 1967 wurde das Gebäude – als letzter umgesetzter Entwurf von Le Corbusier – eingeweiht.

Le Corbusier konzipierte das Gebäude von Beginn weg als idealen Ausstellungspavillon: Kunst, Architektur und Leben sollten in diesem Bau zu einer neuen Einheit verschmelzen. Damit setzte er seine Vision einer «Synthese der Künste» um. Zahlreiche Skizzen und Pläne zeugen von der Entwicklungszeit ab Mitte der 1950er-Jahre.

Nach umfassender Renovation erstrahlt der Pavillon in neuem Glanz und bietet eine «promenade architecturale» über mehrere Geschosse.

Text: pd/ps

Angebot laufend

Führungen

So, 14 – 15 Uhr

Der Ausstellungspavillon ist nur in den Sommermonaten geöffnet. Saison 2019: bis 17. November Di –So, 12–18 Uhr; Do, 12–20 Uhr

Pavillon Le Corbusier
Höschgasse 8, Zürich
Telefon 043 446 44 68
www.pavillon-le-corbusier.ch